Vorträge und Veranstaltungen

Oberfränkischer Lehrergesundheitstag: 

30. September 2022 in Bamberg 

 

Workshop 4: Resilienz - Wachsen an den Widrigkeiten des Lebens: Bei diesem Workshop werden die wissenschaftlichen Grundlagen sowie die Auswirkungen von zu geringer Resilienz erläutert. Zudem werden den Teilnehmern Strategien an die Hand gegeben, um im schulischen (und häuslichen) Setting Resilienz aufzubauen bzw. zu trainieren.

 

Workshop 10: Schwierige Elterngespräche mit achtsamer Kommunikation souverän meistern: Konfliktbehaftete Gespräche stellen für viele Lehrkräfte und Schulleitungen eine der größten Stressquellen dar. Inhalte dieses Workshops sollen daher Strategien zur Verringerung von unnötigem Stress bei solchen Gesprächen sein.

Vortrag: Ursachen und Umgang mit Unterrichtsstörungen

15. Oktober 2022 in Weidenberg

 

Unterrichtsstörungen stellen eine hohe Belastung für Schüler und Lehrer dar: Studien zufolge geht dadurch sogar mehr Lernzeit verloren als durch Unterrichtsausfall. Außerdem haben sie große Auswirkungen auf die berufliche Zufriedenheit und psychische Gesundheit der Lehrkräfte. Aber wie kann man diesen Störungen effektiv, zeit- und nervensparend begegnen? In diesem Vortrag werden zunächst die Ursachen von Unterrichtsstörungen näher beleuchtet (mit dem besonderen Augenmerk auf den psychischen Grundbedürfnissen) und anschließend die verschiedenen Möglichkeiten zum adäquaten Umgang mit den Störungen behandelt.

Vortrag: Prüfungsangst: Was tun bei Blackout, Schwitzen und Co.?                   

18. November 2022 in Nürnberg

 

Anmeldung unter: https://www.paracelsus.de/a_sosemi.asp?seminaridinternet=3385898518112022

 

Ängste können sich bei Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen durch viele Symptome zeigen: vom unspezifischen „Bauchweh“ bis hin zu Zittern, Übelkeit, Schweißausbrüchen und Blackouts. Die erste Schwierigkeit für Eltern, Pädagogen und Therapeuten besteht darin, Angststörungen bei Kindern und Jugendlichen überhaupt zu erkennen, damit kein Teufelskreis aus Schulversagen, zunehmenden Motivationsproblemen und immer größer werdender Angst entsteht.

 

Inhalte dieses Seminars sind u.a.

- Klassifikation und Komorbiditäten von Angststörungen

- Ursachen und Symptome

- Schwerpunkt: Die Prüfungsangst

- Entstehungsmodelle der Prüfungsangst

- Zusammenhang zwischen Angststörungen und Leistungen

- Konkrete Interventionen für die Arbeit in der Praxis bzw. für zu Hause

Vortrag: Ritzen, Raufen, Randalieren - Umgang mit aggressiven Kindern und Jugendlichen               

03. Dezember 2022 in München

 

Anmeldung unter: https://www.paracelsus.de/a_sosemi.asp?seminaridinternet=3389148003122022

 

Gibt es heutzutage immer mehr gewaltsame Übergriffe zu Hause, in der Öffentlichkeit und in den Schulen?

 

Oppositionelles Verhalten oder die Weigerung, eine Tätigkeit auszuführen, scheint dem subjektiven Empfinden vieler Pädagogen und Therapeuten nach zuzunehmen. Sind die Killerspiele und die Verrohung unserer Sprache daran schuld? Könnte es nicht einfach helfen, einen aggressiven Jugendlichen in den Box-Club zu schicken, damit er seine Aggressionen dort abbauen kann?

 

Wer aggressives Verhalten und Gewalt bei Kindern und Jugendlichen verstehen möchte, sollte sich von alltäglichen Verallgemeinerungen distanzieren und dieses Phänomen aus wissenschaftlicher Perspektive betrachten. Diese Veranstaltung ermöglicht einen verständlichen und wissenschaftlich Zugang zum Thema Aggression.

Inhalte dieser Fortbildung sind:

  • Klassifikation von aggressivem Verhalten
  • Ursachen und Symptome
  • Exkurs: Bindungstheorien und Bindungsstörungen
  • Psychologische und pädagogische Diagnostik und Interventionen

Der Schwerpunkt der Veranstaltung liegt auf der Vermittlung konkreter (psychologischer) Interventionskonzepte, die zu Hause bzw. in pädagogischen Einrichtungen anwendbar sind. Dazu werden auch Literatur und Förderprogramme präsentiert.

 

Das Seminarangebot richtet sich an Berufsgruppen aus dem psychotherapeutischen Kontext.

Teacher Empowerment! Wie man als Lehrkraft auf die stressorischen Belastungen im Schulalltag reagiert und eigene Grenzen setzt

19. Januar 2023 an der Universität Bamberg 

 

Laut der Ergebnisse des Deutschen Schulbarometers leiden 62% der Lehrkräfte an körperlicher Erschöpfung, dazu kommen mentale Erschöpfung (46%), innere Unruhe (45%) sowie Rückenschmerzen (43%) (vgl. Robert Bosch Stiftung GmbH, 2022, S. 11-15). Diese Befunde machen deutlich: Für Lehrkräfte aller Schularten ist die Gesundheit ein relevantes Thema und gerade im oft stressigen Schulalltag ist es wichtig, die persönlichen Möglichkeiten sowie die eigenen Ressourcen im Blick zu behalten.

 

Dies ist besonders dann bedeutsam, wenn Schüler*innen den Unterricht durch aggressives, provokantes oder störendes Verhalten einschränken bzw. regelrecht verhindern. Diese Problematik wird durch die Ergebnisse des Deutschen Schulbarometers bestätigt, das eine Zunahme emotionaler und sozialer Entwicklungsstörungen bei Kindern und Jugendlichen feststellen konnte, was sich u.a. in einem Anstieg an Verhaltensauffälligkeiten bei den Schüler*innen im Unterricht manifestiert (vgl. Robert Bosch Stiftung GmbH, 2022, S. 17-19).

 

Diese Ursachen machen eine Sensibilisierung in zwei Richtungen erforderlich, die sich in zwei zentralen Fragestellungen zusammenfassen lässt: Zum einen stellt sich die Frage, wie Lehrkräfte ihre persönliche Resilienz stärken und, zum anderen, wie sie mit den störenden Schüler*innen umgehen und ihnen aktiv Grenzen setzen.

 

Daher soll dieser Abend angehenden Lehrkräften dabei helfen, ihre eigene Resilienz zu fördern, und ihnen Strategien vermitteln, die sie im Umgang mit Disziplinschwierigkeiten und aggressivem Verhalten bei Schüler*innen einsetzen können, damit sie mit ihren eigenen Kapazitäten nicht langfristig an ihre Grenzen stoßen.

 

Teilnehmer*innen dürfen sich auf einen spannenden, praxisnahen Vortrag freuen, der neben Diskussionsrunden auch Selbstfindungs- und Reflexionsphasen beinhaltet.