Traumatherapie und Traumapädagogogik

(Weiterbildung am Universitätsklinikum Ulm; Zertifizierung durch die Landesärztekammer Baden-Württemberg)

  

Die Traumatherapie wendet sich an Patienten, die einem traumatisierenden Ereignis ausgesetzt waren. Diese benötigen oft – über den Beistand von Angehörigen oder Freunden hinaus – professionelle Hilfe zur emotionalen Stabilisierung und zur Bearbeitung und Integration der abgespaltenen, traumatischen Gedächtnisinhalte, um möglichst weitgehend langfristige oder chronische Beschwerden und körperliche und psychische Folgeerkrankungen (z. B. PTBS) zu vermeiden. Deshalb sollte insbesondere nach einer schwereren Traumatisierung möglichst frühzeitig ein entsprechender Spezialist aufgesucht werden. Bewährte Methoden sind hierbei imaginative Exposition, Exposition in vivo und die kognitive Umstrukturierung

 

Die Traumapädagogik umfasst alle pädagogischen Ansätze, Methoden und Maßnahmen bei der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, die traumatisierende Ereignisse erlebt haben. Diese Maßnahmen können in stationären Kinder- und Jugendhilfe- sowie in pädagogischen Einrichtungen, wie Schulen angewendet werden. 

 

Zusätzliche Weiterbildungen/Fortbildungen/Qualifikationen: 

  • "Die Arbeit mit dem inneren Kind"
  • "Die Anwendung von EMDR bei Traumata" 
  • "Scham und Schuld bei dissoziativen Psychotraumastörungen"
  • "Suizidale Krisen und Suizid"
  • "Traumatherapie mit Hypnose"

 

 

Textquellen

https://de.wikipedia.org/wiki/Trauma_(Psychologie)#Traumatherapie;                       

https://de.wikipedia.org/wiki/Traumap%C3%A4dagogik