Coaching und Supervision im schulpsychologischen Kontext
Die Kombination aus tiefenpsychologisch fundierter und systemischer Perspektive ist besonders sinnvoll – doch warum?
Die tiefenpsychologisch fundierte Herangehensweise ermöglicht ein differenziertes Verständnis des inneren Erlebens von Menschen jeden Alters. Sie hilft, emotionale Konflikte, Ängste, aggressive Impulse, Selbstwertprobleme oder Persönlichkeitsaspekte einzuordnen, die häufig in Zusammenhang mit frühen Beziehungserfahrungen, Bindungsmustern oder unbewussten inneren Dynamiken stehen.
Ergänzend dazu ist die systemische Perspektive von zentraler Bedeutung, da psychische Belastungen nie isoliert entstehen, sondern stets im Kontext sozialer Systeme. Menschen sind eingebunden in Beziehungen zu Familie, Partnerschaft, Beruf, Freundeskreis oder anderen institutionellen Rahmenbedingungen. Diese Wechselwirkungen beeinflussen Erleben und Verhalten maßgeblich.
Durch die Verbindung beider Ansätze wird es möglich, sowohl die innerpsychischen Prozesse als auch die umgebenden Beziehungsmuster, Kommunikationsstrukturen und äußeren Bedingungen zu berücksichtigen. Dies reduziert die Tendenz, Einzelne zu pathologisieren oder als „Problemträger“ zu etikettieren, und lenkt den Blick stattdessen auf Dynamiken, Rollen, Ressourcen und wechselseitige Einflussfaktoren. Die Kombination eignet sich daher besonders gut für Beratung, Psychotherapie, Krisenintervention, Mediation sowie präventive Arbeit in unterschiedlichen Lebensphasen.
In der Praxis zeigt sich der Nutzen dieser Verbindung beispielsweise bei Angststörungen, Vermeidungsverhalten oder Borderline-Persönlichkeitsstörung: Tiefenpsychologisch können unbewusste Konflikte, Bindungserfahrungen, frühe Traumata und innere Konfliktmuster verstanden werden, während systemisch relevante Beziehungen, familiäre Dynamiken und unterstützende Netzwerke in den Blick genommen werden. Bei Verhaltensauffälligkeiten wie emotionaler Dysregulation, Impulsivität oder selbstverletzendem Verhalten lassen sich sowohl innere Spannungen und Affektregulation als auch eskalierende Interaktionsmuster im sozialen Umfeld berücksichtigen. Auch in Krisensituationen wie Trennung, Verlust, Flucht oder Gewalterfahrungen ermöglicht die Kombination, individuelle Verarbeitungsprozesse zu begleiten und stabilisierende Faktoren im Umfeld zu stärken.
Fazit:
Schulpsychologische Arbeitsschwerpunkte
Herzlich willkommen auf meiner Homepage!
Ich freue mich, dass Sie den Weg hierher gefunden haben. Mein Name ist Dr. Alexander Prölß - Psychologe (BDP) mit der Heilerlaubnis für die Psychotherapie, Supervisor (BDP), Notfallpsychologe (BDP) und Autor.
In meiner Arbeit geht es nicht nur um die Linderung von Beschwerden – sondern vor allem darum, gemeinsam den Ursachen auf den Grund zu gehen, Zusammenhänge zu verstehen und Wege zur nachhaltigen Veränderung zu finden. Dabei unterstütze ich Sie mit individuell abgestimmten Methoden, Ihre Selbstwahrnehmung zu stärken, innere Blockaden zu lösen und Ihre eigenen Ressourcen wiederzuentdecken.
Ich lade Sie herzlich ein, sich auf den folgenden Seiten über mein Angebot und meine Arbeitsweise zu informieren.
Ihr
Dr. Alexander Prölß
Staatlicher Schulpsychologe, Supervisor (BDP),
Notfallpsychologe (BDP),
Psychologe (BDP) mit der Heilerlaubnis Psychotherapie (HeilprG)
Reflexion als Ressource im Prozess persönlicher Entwicklung (Selbsterfahrung, Selbstanalyse und Förderung innerer Wachstumsprozesse)
Interview zum Thema „Supervision in der Schule“ im Podcast klasse.kreativ, 01.06.2025
Link: https://open.spotify.com/episode/4kuMNwFOwb6eHnRCnW4yIn?si=70c92daa3c7c4352
Prölß, A. (2024). Traumapädagogik in der Schule: Ratgeber zum Umgang mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen. Mülheim: Verlag an der Ruhr.
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Prölß, A. (in press). Traumapädagogik in der Schule – Was Lehrkräfte wissen und tun können. Niederbayerische Schule.
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