Was bietet mir die Psychotherapie?

 

Das Wort Psychotherapie bedeutet wörtlich übersetzt „Heilung der Seele“. Mithilfe von systematischen psychotherapeutischen Interventionen, Methoden und Techniken werden psychische Erkrankungen, psychische Folgen von körperlichen Erkrankungen oder Probleme der Lebensführung behandelt. Der Psychologe liefert dabei die notwendigen Voraussetzungen, um für den Patienten eine Veränderungen in Richtung einer Heilung von seelischem Leiden zu ermöglichen. Auch als Ergänzung zu einer somatischen Behandlung (z. B. Medikation) ist eine Psychotherapie denkbar. In der Regel besteht die Behandlung aus einem Gespräch zwischen Patient und Psychologe, es sind aber auch eine Vielzahl von anderen Interventionen (z. B. Rollenspiel, freies Assoziieren, Entspannungsmethoden etc.) möglich. Psychotherapie kann als Einzelsitzung oder in der Gruppe stattfinden.

 

Behandelt werden psychische Störungen mit sogenanntem Krankheitswert wie bspw. Depressionen, Ängste, Essstörungen, Zwänge, Persönlichkeitsstörungen oder psychosomatische Erkrankungen. Die Behandlung soll eine Linderung der Symptomatik bringen und auch zeitlich begrenzt sein.

 

 

Ich bin qualifiziert folgende Therapiemethoden durchzuführen:


Psychodynamische Psychotherapie

 

Die Psychodynamische Psychotherapie gründet auf der analytischen und der tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie.  Bei dieser Form der Behandlung nimmt man an, dass die Erkrankung auf einem unbewussten inneren Konflikt beruht, der durch negative oder unangenehme Erfahrungen oder Erlebnisse in der individuellen Geschichte/Kindheit entstanden ist.  Im Unterschied zur Verhaltenstherapie liegt der Schwerpunkt bei dieser Behandlungsmethode  weniger auf der unmittelbaren Beeinflussung des Verhaltens des Patienten, sondern auf einer Klärung der zugrundeliegenden Ursachen, wodurch indirekt bzw. in der Folge eine Verringerung der Beschwerden eintreten soll.

 

Zusätzliche Weiterbildungen/Fortbildungen/Qualifikationen: 

  • "Gruppenanalytische Psychotherapie im Spiegel der Maltherapie" 
  • "Umgang mit Neid und Eifersucht im psychoanalytischen Setting" 
  • "Wie kommt das Böse in das Kind? Psychoanalytische Aggressionstheorien"
  • "Psychoanalytisches Verständnis von Gewalt gegen Schutzbefohlene in sozialen Institutionen"
  • "Elternliebe - Elternhass in Träumen und Märchen"
  • "Zur Psychodynamik des Terrors"

 

 

Textquelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Tiefenpsychologisch_fundierte_Psychotherapie

 


Akzeptanz- und Commitmenttherapie 

 

Die Akzeptanz- und Commitmenttherapie (ACT) ist eine neuere Form der Psychotherapie, bei der klassische verhaltenstherapeutische Techniken mit achtsamkeits- und akzeptanzbasierten Strategien sowie Interventionen zur Werteklärung kombiniert werden. Insbesondere die „achtsame“, nicht bewertende Akzeptanz eigener negativer Gedanken ermöglicht eine „neutrale“ Distanzierung und die Werteorientierung („Was ist mir wichtig?, Wofür lohnt es sich für mich?, Was ist für mich wertvoll?") soll helfen, zielgerichtete, konkrete Handlungsabsichten (commitment) abzuleiten. Die Standardbehandlung umfasst sechs Kompo-nenten:

·         Akzeptanz

·         Defusion

·         Achtsamkeit (Gegenwärtigkeit)

·         Beobachterperspektive (Das Selbst als Kontext)

·         Werteklarheit

·         Bereitschaft/Commitment

 

Zusätzliche Weiterbildungen/Fortbildungen/Qualifikationen: 

  • "Akzeptanz- und Commitment-Therapie – Vertiefungsseminar mit praktischen Übungen"
  • "Perfektionismus – Stärken nutzen, mit Risiken umgehen?"
  • “Psychologische Resilienz: Grundlagen, Mechanismen und Perspektiven”
  • "Optimismus und Selbstwirksamkeit in der Psychotherapie"
  • "Ganz viel Wert – Gezielte Selbstwerttherapie"
  • "Ist Burnout weiblich? Multifaktorielle Ursachen von Burnout!"
  • "Essstörungen - Therapiekonzepte und Forschungsergebnisse"

 

 

Textquellen:

https://www.oberbergkliniken.de/therapien/act-therapie

https://de.wikipedia.org/wiki/Akzeptanz-_und_Commitmenttherapie

 


Traumatherapie und Traumapädagogik 

(Weiterbildung am Universitätsklinikum Ulm; Zertifizierung durch die Landesärztekammer Baden-Württemberg)

  

Die Traumatherapie wendet sich an Patienten, die einem traumatisierenden Ereignis ausgesetzt waren. Diese benötigen oft – über den Beistand von Angehörigen oder Freunden hinaus – professionelle Hilfe zur emotionalen Stabilisierung und zur Bearbeitung und Integration der abgespaltenen, traumatischen Gedächtnisinhalte, um möglichst weitgehend langfristige oder chronische Beschwerden und körperliche und psychische Folgeerkrankungen (z. B. PTBS) zu vermeiden. Deshalb sollte insbesondere nach einer schwereren Traumatisierung möglichst frühzeitig ein entsprechender Spezialist aufgesucht werden. Bewährte Methoden sind hierbei imaginative Exposition, Exposition in vivo und die kognitive Umstrukturierung

 

Die Traumapädagogik umfasst alle pädagogischen Ansätze, Methoden und Maßnahmen bei der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, die traumatisierende Ereignisse erlebt haben. Diese Maßnahmen können in stationären Kinder- und Jugendhilfe- sowie in pädagogischen Einrichtungen, wie Schulen angewendet werden. 

 

Zusätzliche Weiterbildungen/Fortbildungen/Qualifikationen: 

  • "Die Arbeit mit dem inneren Kind"
  • "Die Anwendung von EMDR bei Traumata" 
  • "Scham und Schuld bei dissoziativen Psychotraumastörungen"
  • "Traumatherapie mit Hypnose"

 

 

Textquellen

https://de.wikipedia.org/wiki/Trauma_(Psychologie)#Traumatherapie;                       

https://de.wikipedia.org/wiki/Traumap%C3%A4dagogik

 


Hypnotherapie & Medizinische Hypnose (TMI)

 

Die Hypnose ist ein natürlicher Zustand der Entspannung und der Konzentration, bei der die Wahrnehmung durch Suggestionen geschärft wird. Eine Hypnosetherapie kann in Einzel- oder Gruppentherapie sowohl bei Erwachsenen als auch bei Kindern und Jugendlichen eingesetzt werden.

 

Hypnotherapie wurde durch den wissenschaftlichen Beirat Psychotherapie (kurz WBP) im März 2006 als wissenschaftliche Behandlungsmethode in der Psycho-therapie der Bundesrepublik Deutschland anerkannt.

 

Wirksamkeitsbelege zu folgenden Störungen legen nach einer Studie der Universität Tübingen vor: Angststörungen, Belastungsstörungen, Schlafstörungen, psychosomatischen Beschwerden, Konzen-trationsstörungen, akuter/chronischer Schmerz und Enuresis. 

 

Zusätzliche Weiterbildungen/Fortbildungen/Qualifikationen: 

  • "Hypnosetherapie bei Ängsten und Phobien"
  • "Hypnosetherapie bei Zwangsstörungen"
  • "Hypnosetherapie bei Essstörungen" 
  • "Hypnose bei Depressionen und Burnout"
  • "Schmerztherapie und Analgesie mit Hypnose"
  • "Sexualtherapie mit Hypnose"

 

 

Textquellen: 

https://www.sanasearch.ch/de/blog/artikel/alles-zum-thema-hypnosetherapie/

https://www.hypnoseausbildung-seminar.de/